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Geschichte der ETH
Die ETH Zürich wurde im Jahr 1855 als Eidgenössische Polytechnische Hochschule gegründet. Lesen Sie hier näheres über ihre Entstehungsgeschichte.

Der
Grundstein für die heutige Organisation des Departements Biologie wurde mit der
Departementsgründung 1989 gelegt. Es ist als Zusammenschluss der mit
molekularen Methoden forschenden Institute und Professuren aus einem Teil der
ehemaligen Abteilung für Biologie (XA) hervorgegangen. Diese war im Jahre 1988
als selbständige Einheit aus der Abteilung für Naturwissenschaften (X)
herausgelöst worden. Die Schaffung einer neuen, ausschliesslich mit Planung
und Verwaltung von Forschung betrauten Struktur, erwies sich schon bald als
wertvolles Forum für die Verbesserung der Information und des Kontakts unter
den Mitgliedern.
Weiter
intensiviert wurde der Austausch mit der Einführung des D-BIOL-Symposiums im
Kongresszentrum Davos 1997 und der ETH Biology Lecture im gleichen Jahr. Das
dreitätige D-BIOL-Symposium wird seit seiner zweiten Austragung 1998 im
Zweijahresrhythmus durchgeführt und erfreut sich eines regen Interesses der in
der Forschung tätigen Mitarbeiter des Departements. Mit einem sehr guten Echo halten internationale Spitzenforscher im Rahmen der jährlich stattfindenden ETH Biology Lecture Vorträge.
Die 1999 durchgeführte Neuorganisation war ein weiterer Markstein in der Entwicklung des D-BIOL. Das Departement wurde neu als Unterrichts- und Forschungseinheit definiert. Im Herbst 2000 wurde das neue Grundstudium Biologie eingeführt, das eine zielgerichtete und fokussierte Ausbildung anbot. Die Zahl von 200 Neueintritten im Jahr 2001 zeigte, dass diese Neuausrichtung einem grossen Bedürfnis entsprach.
Zu einer erneuten Studienreform kam es mit der Einführung des Bachelor/Master-Systems im Departement Biologie ab Wintersemester 2003/04. Der nunmehr gestufte Studiengang (Bachelor-Abschluss nach 3 Jahren, Master-Abschluss nach weiteren 1 1/2 Jahren) löste den Diplomstudiengang Biologie ab.
Am 1. Januar 2005 wurde das Departement in die finanzielle Autonomie
entlassen, d.h. es übernahm die Verantwortung für die Verteilung der
von der Schulleitung global zugeteilten Ressourcen an seine Einheiten. Auf den gleichen Termin hin wurde das Institut für Molekulare Systembiologie ins Leben gerufen, während das Institut für Biotechnologie per Ende März 2006 seine Tore schloss. Eine weitere Anpassung der stategischen Ausrichtung fand auf den Jahreswechsel 2011/12 hin statt. Einige Professuren des D-BIOL wurden dem neu geschaffenen Departement "Health Sciences and Technology" zugeteilt (Neurowissenschaften, Bewegungswissenschaften und Sport). Das Institut für Zellbiologie wurde per Ende 2011 aufgelöst, an seine Stelle trat das Institut für Molekulare Gesundheitswissenschaften.
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